Freizeit & Tourismus

Ankommen & wohlfühlen

Die Gemeinde Niederwiesa liegt im idyllischen, sagenumwobenen mittleren Zschopautal – am Fuß des Erzgebirges im Freistaat Sachsen und damit auch im mittleren Herzens Europas. Urgemütlichkeit, touristisches Flair, Landromantik, Sommerfrische und Kunstgenuss bilden in unserer Region eine Einheit.

Geprägt wird das Ortsbild von Niederwiesa durch die anno 1898 erbaute Kirche, dem Rathaus mit Postmeilensäule, dem Eisenbahnviadukt Braunsdorf, dem Schloss und dem Barockgarten Lichtenwalde, dem Harrasfelsen mit Theodor Körner Denkmal, rekonstruierten Fachwerkhäusern, Museen, liebevoll gepflegten Vorgärten, gemütlichen Gastwirtschaften mit gutbürgerlicher Küche, zahlreichen Übernachtungsmöglichkeiten und ein interessantes Vereins- und Kulturleben.

Die heutige Gemeinde Niederwiesa besteht aus den Ortsteilen Niederwiesa, Braunsdorf und Lichtenwalde. Für den Ort Niederwiesa wird das Entstehungsjahr 1216 angenommen, Braunsdorf wird bis etwa in das Jahr 1250 zurückgeführt und Lichtenwalde wird 1280 zum ersten Mal urkundlich erwähnt.

Die Entwicklung der drei Orte wurde besonders durch die industrielle Entwicklung vorangetrieben. Davon zeugen der Bau der Mühle um 1650 und der Weberei Tannenhauer 1910 in Braunsdorf, der Steinkohleabbau 1836/40 und der Bau einer Brauerei in Niederwiesa.

Die Entwicklung von Lichtenwalde ist vor allem mit der Errichtung von Burgen (ab 1450), später dann mit dem Bau des Schlosses (ab1722) und der oft wechselnden Besitzer verbunden.

Ein 72 km gut ausgebautes Wandernetz über Wald- und Wiesenwege, vorbei an informativen Wegweisern, zahlreichen Schützhütten, Rastplätzen, Ruhebänken sowie interessanten Aussichtspunkten, bieten dem Besucher aktive Erholung, Ruhe und Entspannung. Sie entdecken Denkmäler, historische Meilensteine und zahlreiche Sehenswürdigkeiten auf Ihren Wanderungen hier bei uns im einmaligen Zschopautal. Individuell und auch in Gruppenführungen können Sie unsere Umgebung mit allen Kleinoden kennen lernen. Auf neu angelegten Radwegen können Freizeitradler und Profilradler unsere Heimat neu entdecken. Dabei sollte man erwähnen, dass der Ortsteil Lichtenwalde am internationalen Radweg nach Budapest liegt.

Ein weiteres Highlight sind die rund 20 km Liederwege. Es gibt fünf nach Themen geordnete Wanderwege auf denen insgesamt 54 Liedersteine- bzw. -tafeln mit deutschen Volkslieder aufgestellt sind. Diese laden zum Singen ein und sollen zur Bewahrung unseres wertvollen Kulturerbes beitragen.

Das Zschopautal bei Niederwiesa mit seinen Ortsteilen nimmt sowohl geologisch, als auch botanisch eine Sonderstellung ein. Die natürliche Unzugänglichkeit der bewaldeten Hänge an den tief eingeschnittenen Tälern entlang der Zschopau hat entscheidend dazu beigetragen, dass bis heute so viele geschützte Pflanzen- und Vogelarten heimisch bleiben. Dies ist eine besonders seltene geologische Verwerfung mit entspechendem Pflanzenvorkommen, wie sie auch in den Zschopauauen und vielen Stellen im Gemeindegebiet zu finden ist.

Mit der 1968 ausgesprochenen Erklärung zum Landschaftsschutzgebiet und später der Zschopauprallhänge zum Naturschutzgebiet wurde die Bedeutung unterstrichen.

Niederwiesa und Umgebung hat zu jeder Jahreszeit seine landschaftlichen Reize und zählt bereits seit Jahrzehnten als Geheimtipp für Erholungssuchende und Touristen aus nah und fern.
Haben wir Sie neugierig gemacht?

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Kommen Sie unbedingt einmal persönlich vorbei und genießen Sie Ruhe und Großstadtnähe zu Chemnitz und Dresden zugleich.

Verkehrsanbindung

Sie erreichen uns über:

  • Autobahnanschluss über A4 über die Anschlussstelle Chemnitz Ost
  • Bundesstraßen über die B173, B169 und B180
  • Eisenbahnstrecken Dresden-Niederwiesa-Chemnitz (Regionalverkehr der Deutschen Bahn), Chemnitz-Niederwiesa-Hainichen (Citybahn Chemnitz) und Chemnitz-Niederwiesa-Olbernhau bzw. Chemnitz-Niederwiesa-Cranzahl (Erzgebirgsbahn).

Besondere Kostbarkeiten unserer Gemeinde

Zwei besondere Sehenswürdigkeiten sind in Lichtenwalde zu finden. Das ist zum einen der Barockgarten, der als einer der schönsten Sachsens gilt und zum andern das Schloss Lichtenwalde.

Die Parkanlage entstand nach dem Bau des Schlosses im 18. Jahrhundert und ist durch den Übergang vom Barock zum Rokoko geprägt. 1730 und 1737 ließ Graf Friedrich Carl von Watzdorf den 10 Hektar großen Garten anlegen. Die Parkanlage wurde zwischen 1990 und 1997 für ca. 6 Mio. Euro grundhaft saniert und restauriert.

Die Hauptallee mit 94 Linden, Treppenanlagen, Rondells, Wasserspielen, Plastiken und botanischen Elementen bildet künstlerisch eine Einheit. Von hier aus hat man reizvolle Ausblicke in das Zschopautal und die Umgebung. Parkführungen finden von April bis Oktober statt. Zahlreiche Konzerte sowie das jährlich stattfindende „Parkfest“ lassen Sie Kultur live erleben.

Durch die Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten in den Jahren 2008/2009 wurde das Schloss auch im Innern wieder zum Strahlen gebracht, und ein umfangreiches Schlossmuseum und eine niveauvolle Galerie eingerichtet.

Einen weiteren Besuch lohnt die Historische Schauweberei im Ortsteil Braunsdorf. Hier finden Sie ein einzigartiges Technisches Denkmal mit noch funktionierender Technik.

Schauweberei Braunsdorf