Niederwiesa

Geschichtliche Zeittafel Niederwiesa

  • 1216 Wiesa (heute Niederwiesa) als Entstehungsjahr angenommen
  • 1346 wird „Wisa“ als selbstständige Pfarrei in der Matrikel des Meißner Bistums zum ersten Mal erwähnt.
  • 1450 gehört „zen der Wysen“ zur Lehnherrschaft Lichtenwalde, doch die Stadt Kempnitz übt das Recht der Bannmeile aus.
  • 1509 kam es zu sogenannten „Bierkriegen“ zwischen Wiesa und Chemnitz; Streit um das Braurecht und den Ausschank.
  • 1540 wird erstmals eine „Kirchschule“ erwähnt, die Lehrer sind nebenbei noch Handwerker oder Krämer.
  • 1563 Teilung in „Oberwieße“ und „Niederwihsau“, wohl wegen der Streitigkeiten um das Kempnitzer Stadtrecht
  • 1725 Aufstellung der Postsäule
  • 1836/40 baut man im Niederwiesaer Struthflügel Steinkohle ab
  • 1844 Ablösung der Frondienste im Gebiet
  • 1860 wird in „Ober-Wiesa“ eine Brauerei gebaut (Nähe Spritzenhaus), die bis 1890 besteht, derzeitiger Landbrückenzoll 5 Pfg.
  • 1861/77 Eisenbahn
  • 1866 Strecke Chemnitz – Annaberg; 1869 Chemnitz – Dresden (Bahnhof)
  • 1869 Chemnitz – Hainichen, Chemnitz – Reitzenhain
  • 1884 Zweite Brauerei an der Dresdner Straße bis 1900, 1898 eingebautes Restaurant ist der heutige Brauhof
  • 1885 Bau der „Unteren Schule“ – heute Gemeinde – und Vereinshaus
  • 1886 erwarb der berühmte Fotograf Clemens Seeber (1851 – 1905) eine Sommervilla in Oberwiesa. Er hatte großen Anteil an der Entwicklung von Film und Fotografie in und um Chemnitz
  • 1897 am 29. März Abbruch der alten Kirche, am 8. Juni Grundsteinlegung zum Kirchenneubau am Platz der alten Kirche
  • 1898 am 19. September Kirchweihe
  • 1912 – 1914 Bau des heutigen Bahnhofs Niederwiesa (Übergabe am 13. Januar 1914)
  • 1914 Zusammenschluss der Dörfer Niederwiesa und Oberwiesa, der Ort führt den Namen „Wiesa“
  • 1915 am 20. Juli wird laut Beschluss der Gemeinde der Ort in Niederwiesa umgenannt
  • 1926 am 20. Oktober Grundsteinlegung zur künftigen Zentralschule auf dem Mühlberg
  • 1927 am 10. September; Einweihung der Schule mit einem großen Volksfest
  • 1927/28 Bau der Turnhalle neben der neuen Schule
  • 1965 elektrische Bahnstrecke wurde eingeweiht
  • 1968 Inbetriebnahme des „Walter-Reichert“ Stadions durch die BSG Traktor Niederwiesa
  • 1974 Baubeginn der Umgehungsstraße; 1979 Übergabe
  • 1975 Aufbau eines feuerwehrhistorischen Museums
  • 1981/82 Neubau Schule an der Mühlenstraße; Einweihung am 30. April 1982
  • 1982/83 Neubau einer Kinderkombination
  • 1991 feiert Niederwiesa sein 775 jähriges Bestehen.
  • 1995/96 Zusammenschluss der Orte Braunsdorf und Lichtenwalde mit der Gemeinde Niederwiesa
  • 1996 Bezug der ersten Häuser in der Eigenheimsiedlung „Am Zapfenbach“ (Wiesengrund)
  • 1998 Feierlichkeiten anlässlich „100 Jahre Neue Kirche Niederwiesa“
  • 1999 Einweihung des neuen Gemeindezentrums
  • 1999 Sanierung Feldstraße
  • 1999/2000 Wohnungsbau, Fußwegbau
  • 2000 Sachsenmagistrale Bahn
  • 2001 Fertigstellung Ringleitung Erdgas
  • 2002 Jahrhundert-Hochwasser
  • 2007 Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehaus und die Räume der Chronik
  • 2006 Weihe der neuen Kirchenglocken
  • 2008 Neugestaltung des Platzes gegenüber des FFW-Gerätehauses
  • 2008 125jähriges Jubiläum der FFW Niederwiesa
  • 2009 Errichtung der Buswendeschleife an der Mühlenstraße
  • 2010 Einweihung des Schulanbaues am 30. Januar
  • 2010 Ende März Fertigstellung des Umbaues der ehemaligen Grundschule Lichtenwalde zur Kinderkrippe
  • 2010 am 4. Advent wird die vollständig sanierte und restaurierte Kirche wieder in Dienst genommen
  • 2010 Neueröffnung des Schlosses Lichtenwalde nach erfolgter Restauration
  • 2011 Einweihung des Altenhilfezentrums „Kastanienhof“ am 03. November
  • 2012 Bürgermeister Dietmar Hohm wird nach 22-jähriger Amtszeit in den Ruhestand verabschiedet und Frau Ilona Meier wird zur Bürgermeisterin gewählt
  • 2013 Frau Ilona Meier übernimmt das Bürgermeisteramt für Niederwiesa mit seinen Ortsteilen Braunsdorf und Lichtenwalde